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    <title>asti spumante : Rubrik:tageweise</title>
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    <title>asti spumante</title>
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    <title>Suspekt</title>
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    <description>Wer mit langen, offenen Haaren und einer Sonnenbrille im Haar im Februar zu einem Ministerrat in Brüssel erscheint, kann von mir nicht ernst genommen werden.</description>
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    <title>Frohe Weihnachten</title>
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    <description>Und weil die tanzenden Elfen wirklich gut und lustig sind, hier der link...&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.elfyourself.com/?id=1682863806&quot;&gt;http://www.elfyourself.com/?id=1682863806&lt;/a&gt;</description>
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    <title>und basta</title>
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    <description>Meine Neujahrsvorsätze kommen schon jetzt. Es sind weniger Vorsätze, als Pläne. Ich werde eine Diss schreiben, ich zieh das jetzt durch. Ich werde nicht immer schon den übernächsten Schritt durchdenken, bevor ich die ersten zwei gemacht habe. Ich werde meinen Unzufriedenheiten auf den Grund gehen und sie enttarnen. Ich werde konsequenter werden und ehrlich eingestehen, wenn ich inkonsequent bin. Ich werde mir bewußt werden, was ich will und das auch artikulieren, und es nicht aus Praktikabilitätsgründen wieder umdenken.&lt;br /&gt;
Und ich fange schon heute damit an.&lt;br /&gt;
Fad wird mir 2008 nicht!&lt;br /&gt;
Na dann Prosit!</description>
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    <dc:date>2007-12-15T11:56:00Z</dc:date>
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    <title>Glück</title>
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    <description>Das kleine Glück kommt immer wieder. Auf angezuckerter Winterwiese im Sonnenschein. Als neues Lied, das man entdeckt und immer wieder hören und laut mitsingen muss. Als Hoffnung, die durchflutet, ohne zu wissen worauf sie sich bezieht. Aber das große Glück lässt auf sich warten. Vielleicht ist es auch nicht Glück sondern Zufriedenheit, dieses Gefühl, an das man denkt und das man erreichen will, einen Dauerzustand, damit man zwischendurch nicht so Tief fallen muss, wenn das kleine Glück verschwindet und sein Spuren wie Narben hinterlässt im Herzen und im Geist. Aber dieser Dauerzustand, lässt er einem dann noch diese kleinen Herzhüpfer spüren, hüpft das Herz nicht besonders hoch weil das Dauerhafte ihm das verwehren würde? Weil nur wer die Tiefen kennt, die Höhen erst zu schätzen weiß?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder sind es die Erwartungen und der Vergleich die es einem immer wieder verwehren dort auf den Höhen zu bleiben? Denn wenn man hoch ist geht es immer noch höher, oder? Zumindest anders und wer weiß, das wäre vielleicht besser. Aber das hier und jetzt und genauso ist auf Dauer so wenig überzeugend.</description>
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    <dc:date>2007-12-05T20:01:00Z</dc:date>
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    <title>Asozial</title>
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    <description>Beim take away Sushi in der U-Bahn Station ist immer reger Betrieb. Da wird gekauft und gegessen, und da sind die, die ein Geld brauchen, manchmal für Sushi, aber hauptsächlich für den nächsten Schuss. Da macht sich ein gewisses Unbehagen bereit, da will nicht so recht der Appetit aufkommen, da nimmt man das Sushi meist lieber mit, als es dort zu essen. Man hat ja ein gewisses Misstrauen, da wirft man schon gern nervöse Blicke zur Seite, wer denn da so drängt. Der obligatorische Griff zur Tasche - klammernd, beschützend - wenn da jemand zu nahe kommt. So jemand wie der junge Mann, mit dem starren Blick und der blauen Zunge, der von seinem Hund durch die Gegend gezogen wird, auf der Suche nach ein bisschen etwas von vielem. Ruhe vielleicht, Sättigung. Das Mädchen, das gerade das Sushi bestellt wird von ihm angerempelt und blickt erschrocken zurück. Er sagt Tschuldigung, der Hund hat an´zaht! und sie meint darauf nur mit einem Lächeln - und der Schreck weicht aus ihrem Blick, so als hätte sie einen Junkie erwartet und einen Menschen vorgefunden - sowas könne ja schon einmal passieren.</description>
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    <dc:date>2007-10-24T17:56:00Z</dc:date>
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    <title>Ich</title>
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    <description>Ich rauche zuviel. Ich trinke zuviel. Ich schlafe zu wenig. Ich arbeite zu wenig, auch wenn ich mir das so nicht ausgesucht habe. Aber ich kann noch immer an einem Abend ein Buch auslesen, alleine ein Flasche Wein austrinken die selben fünf Songs rauf und runter hören und dabei glücklich sein.&lt;br /&gt;
Gluksend glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schlimm kann es um mich nicht bestellt sein.</description>
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    <dc:date>2007-10-09T23:07:00Z</dc:date>
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    <title>Echt</title>
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    <description>&lt;i&gt;Nüchtern bemüht sich ja jeder immer krampfhaft, nur nicht jener Leo zu sein, der sich im betrunkenen Zustand wie von selbst ergibt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Aus: Gut gegen Nordwind, Daniel Glattauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch so ein göttlicher Satz:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich bin so ein Mensch: Ich muss vom Schlimmsten ausgehen, damit ich Immunkräfte aufbauen kann, mit denen ich es dann ertrage, wenn es sich wirklich als wahr herausstellt.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>dolasti</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://dolasti.twoday.net/stories/4335250/">
    <title>overpowered</title>
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    <description>Wenn es draußen kalt ist und man nicht vor die Tür gehen will, dann nimmt man entweder ein heißes Bad, hört gemütlich entspannte Musik oder holt sich die Hitze im Club, lässt sich von dem Beat den Schweiß auf den Körper treiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Art von Winter hat &lt;a href=&quot;http://www.roisinmurphy.de/overpowered/index.html?presents=emi&quot;&gt;Roisin&lt;/a&gt; ihr neues Album geschrieben. Zwischendurch sind da zwar noch Lieder bei denen man auch die Herbstblätter fallen sehen kann, voller Melancholie oder aber klarer starker Gefühle, dominiert wird die neue CD aber von dem Gefühl nicht nach Hause gehen zu wollen und die viel zu langen Winternächte zum Tag zu machen. Roisins zweites Soloalbum ist gelungen. Sie hat, wie ich finde durch die beiden Alben bereits einen eigenen Stil entwickelt, der an Moloko anknüpft, aber nicht Moloko kopiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie bei Moloko gibt es aber auch bei Roisin ein Publikum, dass sie wegen ihrer schrägen, durchgeknallten Art liebt, ihren Experimenten und andere, die sie vor allem als die Dancing Queen, als Party Entertainerin sehen. Natürlich geht das auch zusammen, aber es führt auch dazu, dass sich bei manchen Songs immer die eine oder die andere Gruppe benachteiligt fühlen wird. Zu gefällig, mögen da die einen sagen, schreiend und nicht hörbar, die anderen. Die Tendenz der beiden Solo-Alben geht sicher von eher ungewöhnlich zu eher gefällig, aber wie auch schon bei Moloko, werden da keine Schubladen geöffnet, vollgepackt und ein für alle mal verschlossen. Zu beweglich ist diese kraftvolle Frau und zu echt in ihren Emotionen zwischen Partyqueen und Exzentrischem Star. Der Sound bleibt groovig, durch ihre Stimme aber schräg und zart und vor allem echt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nur einzelne Songs raus zu greifen: Let me know prophezeie ich, rauf und runter gespielt zu werden, You know me better lässt Reminiszenzen an Papa was a rolling stone aufleben, Movie Star  schräg, irgendwie witzig. Foot prints würde ich auf einer Dance List vor oder nach Ring my Bell spielen  ist vielleicht keine Highlight, aber warum nicht. Die langsameren Songs Dear Miami, Primitive und Scarlette Ribbons sind einfach nur wunderschön. Lediglich Checking on me, finde ich ein wenig anstrengend und vernachlässigbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich ein Album das man nicht ewig hören muss um Zugang zu finden und das trotzdem verspricht öfter gehört werden zu können, ohne es satt zu haben und spannend genug, doch noch was entdecken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Album auch sehr hörenswert sind die B-Seiten der beiden Singleauskoppelungen insbes. Sweet Nothing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich gebe zu, ich bin ein Fan! Ich schlage einfach vor, es auch zu werden</description>
    <dc:creator>dolasti</dc:creator>
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    <dc:date>2007-10-09T18:59:00Z</dc:date>
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    <title>these little wonders</title>
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    <description>&lt;i&gt;&quot;Aber sag mir noch eins, warum spieglt sich der Mond dort nicht im Meer, warum ist da ein Knick in der Oberfläche, warum fehlt die Spiegelung dort?&quot; &lt;br /&gt;
&quot;Das ist wohl eine Strömung. Komm, lass uns nach oben gehen, zu den anderen.&quot;&lt;/i&gt;</description>
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    <dc:date>2007-10-02T20:48:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dolasti.twoday.net/stories/4310142/">
    <title>doch, doch</title>
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    <description>Das Fasten habe ich überlebt. Aber dann zu Hause kein Internet, in der Arbeit kein Zugang zu meinem Blog. Aber jetzt! Bald mehr.</description>
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    <dc:date>2007-10-01T17:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dolasti.twoday.net/stories/4096781/">
    <title>fastentagebuch</title>
    <link>http://dolasti.twoday.net/stories/4096781/</link>
    <description>Der zweite Tag ohne feste Nahrung geht gerade vorrüber. Ich fühle mich gerade zu schwach um was zu schreiben. Noch drei Tag ohne feste Nahrung. Am Freitag dann ein Apfel! Hurra!</description>
    <dc:creator>dolasti</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dolasti.twoday.net/topics/tageweise&quot;&gt;tageweise&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-07-23T09:37:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dolasti.twoday.net/stories/4011876/">
    <title>everybody´s darling</title>
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    <description>gemocht werden zu wollen. von menschen die man auch gut findet, ins Herz aufgenommen werden wollen. beliebt sein wollen. sonnenschein sein.&lt;br /&gt;
wäre es so schlimm das als lebensziel zu haben, eigentlich?</description>
    <dc:creator>dolasti</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dolasti.twoday.net/topics/tageweise&quot;&gt;tageweise&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-06-28T12:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dolasti.twoday.net/stories/3824839/">
    <title>Mein Kleinod</title>
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    <description>Die Siegerwörter im &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,487770,00.html&quot;&gt;Wettbewerb&lt;/a&gt; &quot;Das bedrohte Wort&quot;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Kleinod&lt;br /&gt;
2. blümerant&lt;br /&gt;
3. Dreikäsehoch&lt;br /&gt;
4. Labsal&lt;br /&gt;
5. bauchpinseln&lt;br /&gt;
6. Augenstern&lt;br /&gt;
7. fernmündlich&lt;br /&gt;
8. Lichtspielhaus&lt;br /&gt;
9. hold&lt;br /&gt;
10. Schlüpfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlüpfer, nun ja ohne dieses Wort kann ich leben. Aber Kleinod, nein, das muss bleiben, das ist mir hold!</description>
    <dc:creator>dolasti</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dolasti.twoday.net/topics/tageweise&quot;&gt;tageweise&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 dolasti</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-11T12:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dolasti.twoday.net/stories/3290068/">
    <title>Plattformen</title>
    <link>http://dolasti.twoday.net/stories/3290068/</link>
    <description>Ich bin ein großer Fan von Internetplattformen. Bin überhaupt ein Fan von Bekannte im Internet suchen, googeln, finden. Damit befriedige ich wohl die detektivische, spionierende, nachforschende Seite in mir. Es ist aber auch einfach sehr nett, uralte Bekannte wiederzufinden, im Netz Menschen zu entdecken, die man nur einmal kurz kennengelernt hat, Lücken zu schließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich - zu viele Informationen im Internet halte ich für riskant - gläsener Mensch und so. Aber es geht ja nur um die leichtere Möglichkeit einer Kontaktaufnahme. Früher bin ich dann halt stundenlang mit dem dicken Wiener Telefonbuch am Schoß, am Küchenboden meiner Mama gesessen und habe mühsam Leute gesucht. An Leute ausserhalb Wiens ranzukommen - ohne Privatdetektiv - unmöglich, undenkbar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun habe ich auf so einer Netzwerk Plattform eine Ferienliebe von mir wiedergefunden. Es ist zehn Jahre her und dauerte damals drei Tage. Wir haben uns danach noch zweimal Briefe geschrieben. Ich war 18, er ein bicßchen älter. Irgendwo hätte ich seine Adresse noch, aber da wohnen höchstens noch die Eltern. Außerdem: einen Brief schreiben, nach 10 Jahren? Aber auf einen als &quot;Kontakt hinzufügen&quot; Button im Internet drückt man doch schnell. Kurzer Satz dazu, mal sehen, was er tut. Fünf Minuten später die Anwort &quot;&lt;i&gt;ich kann mich noch sehr gut erinnern...(gewisse Dinge vergißt man nie)&lt;/i&gt;&quot;. Und, soll ich nun zurückschreiben? Will ich wissen, ob er mittlerweile verheiratet ist, Kinder hat? Wollen wir über uns damals (&quot;ach wir waren ja noch fast Kinder&quot;) lachen? Nein, ich glaube, ich will das alles gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Netz und unsere Informationsgesellschaft macht es so viel leichter Verlorengegangenes wiederzufinden, Ungesagtes, Ungetanes nachzuholen. Aber vielleicht geht dadurch ein bißchen die Romantik verloren, die Tragik, die einzelnen Episoden im Leben innewohnt, eben weil sie nie zu einem Abschluß gefunden haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebelei, die man verpasst hat, weil es noch kein Handy gab, mit dem man die Verspätung ankündigen konnte. Der Nachbar der irgendwann weggezogen ist, und man weiß nicht wohin. Verloren, aber doch nicht, denn im Herzen konserviert. Keinen Änderungen mehr unterworfen und nicht der Gefahr, dass der Zauber vergeht - indem man ihn googelt.</description>
    <dc:creator>dolasti</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dolasti.twoday.net/topics/tageweise&quot;&gt;tageweise&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 dolasti</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-07T08:35:00Z</dc:date>
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    <title>Die Angst der Frau vor der Quote</title>
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    <description>Eines abends überfiel mich wieder mal die Angst vor der Quote. Wenn man auf männerdominierte Veranstaltungen männerdominierter Organisationen geht und von all diesen Männer dann immer wieder in irgendwelche Think tanks, Arbeitsgruppen etc. geholt wird, wo man wieder eine der wenigen Frauen ist, dann macht man sich so seine Gedanken. Man überlegt sich, ob man da dabei ist, weil es halt sonst nicht viele Frauen gibt. Und weil die Männer auf ihren Veranstaltungen beim Think-Tanken ihren Blick in die Runde schweifen lassen und dann zueinander sagen, &quot;Kommt laßt uns innovativ sein, nehmen wir doch eine Frau in unsere Runde - da drüben steht eine. Soll ja angeblich gut fürs Klima sein, und Organisations- und Kommunikationstalent sollen sie auch haben, diese Frauen.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stell ich mir das in meinen schlimmsten Alpträumen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mich auch noch erinnern, an eine Aussage eines Kollegen. Es ging darum ob ich auf eine berufliche - männerdominierte -Veranstaltung ins Ausland mitfahre, oder nicht. Ich wollte es, der Kollege wollte es, aber es war nicht klar, ob genügend Plätze frei sind. Schließlich kam das Argument von ihm, &quot;Und was ist mit der Quote? Man sollte nicht den besonderen Wert einer attraktiven Frau in dieser Delegation unterschätzen.&quot; Ich weiß, es war wirklich nett gemeint, sogar als Kompliment - ich kenne den Kollegen. Es sollte das Killerargument werden, um mich mitzunehmen. Es kam als Beleidigung rüber. Ich war dann bei der Veranstaltung, ich war am Gelingen beteiligt, ich war nicht nur Zierde - all das weiß ich - und dennoch, es war die Reduktion auf &quot;das Frausein&quot; und &quot;das Aussehen&quot; in einem Satz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber klar, auch &quot;wir&quot; Frauen spielen damit. Die französische Präsidentschaftskandidatin wurde von einem Journalisten gefragt, ob sie denn außen- und wirtschaftspolitische Kompetenz aufweise und was ihre Referenzen seien. Sie konterte mit einer Gegenfrage: &quot;Würden Sie mir diese Frage auch stellen, wenn ich ein Mann wäre?&quot; Vielleicht hat sie ja recht. Vielleicht hätte sie auch einfach darauf antworten sollen.</description>
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    <dc:date>2007-01-23T13:01:00Z</dc:date>
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