Frankreich hat gewählt, und der Gewinner ist, die Demokratie.
Man liest es zwar heute kaum in den internationalen Zeitungen, aber gestern war im französichschen Fernsehen erstmal die Wahlbeteiligung die Sensation: Mehr als 80% Beteiligung. Seit 1974 war die Beteiligung ständig rückläufig, diesmal standen die Leute vor den Wahllokalen Schlange. Muss es erst brennen, damit man Wahlen wieder als Möglichkeit, etwas zu verändern sieht? Muss es erst krachen, damit Politik sich auch mal wieder über unpopuläre Maßnahmen nachdenken traut?
Insgesamt ist es zwar ein zurück zu Althergebrachtem, zu "klassischem" rechts/links Denken, andererseits sind Radikale wie Le Pen auf der Strecke geblieben. Auch das ist ein Erfolg für die Demokratie.
Die Hoffnung bleibt für Frankreich, dass eine neue Art von Politik anbricht. Es hat es bitter nötig. Man darf auf den 6. Mai gespannt sein. Und auf danach.
Artikel in der Presse
Man liest es zwar heute kaum in den internationalen Zeitungen, aber gestern war im französichschen Fernsehen erstmal die Wahlbeteiligung die Sensation: Mehr als 80% Beteiligung. Seit 1974 war die Beteiligung ständig rückläufig, diesmal standen die Leute vor den Wahllokalen Schlange. Muss es erst brennen, damit man Wahlen wieder als Möglichkeit, etwas zu verändern sieht? Muss es erst krachen, damit Politik sich auch mal wieder über unpopuläre Maßnahmen nachdenken traut?
Insgesamt ist es zwar ein zurück zu Althergebrachtem, zu "klassischem" rechts/links Denken, andererseits sind Radikale wie Le Pen auf der Strecke geblieben. Auch das ist ein Erfolg für die Demokratie.
Die Hoffnung bleibt für Frankreich, dass eine neue Art von Politik anbricht. Es hat es bitter nötig. Man darf auf den 6. Mai gespannt sein. Und auf danach.
Artikel in der Presse
dolasti - am Mo, 23. Apr. 2007, 10:11 - Rubrik: Geneve et autour
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